Sonntag, 27. Dezember 2015

...mit Sauergeschnetzeltem rheinischer Art.

Ein echter kölscher Klassiker ist Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen. Gab's ganz früher immer zu ganz besonderen Anlässen bei den Großeltern. Und dann aber immer mit Pferdefleisch. Natürlich. Traditionell. Ich war damals noch klein und fand alles superlecker, was mein Großvater lecker fand. Damals war der Funke der Erkenntnis in mir noch in sehr weiter Ferne. Allerdings: Die Aufregung über Pferdefleisch verstehe ich bis heute nicht. Ob es sich um ein Pferd, Schwein, Lamm, Kalb, Huhn, einen Fisch oder eine Kuh handelt, die da unnötigerweise auf dem Teller landen: Tot ist tot.

Um den Geschmack und die Erinnerung an damals in das hier und jetzt zu holen, bedarf es aber glücklicherweise weder eines toten Pferdes noch irgendeines anderen toten Tieres.


Grundrezept für 2 - 3 Personen:
  • 150 g Soja Rinderfilets v. Vantastic Food
Marinade:
  • 200 g Möhren, klein gewürfelt
  • 1 Zwiebel, klein gehackt
  • 2 TL getr. Thymian
  • 2 TL schwarze Pfefferkörner
  • 3 Gewürznelken
  • 3 Lorbeerblätter
  • 5 getr. Wachholderbeeren
  • 250 ml Wasser
  • 300 ml veganer Rotwein
  • 150 ml veganer Rotweinessig
  • ein Teesieb für die Kräuter
Zum Braten:
  • 4 EL Rapsöl
  • 1 Zwiebeln, klein gehackt
  • 1 EL Tomatenmark
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 80 g Pumpernickel, fein zerbröselt
  • 1 - 2 TL Speisestärke
  • 1 EL veganer Balsamico Essig
  • 2 EL Zuckerrübensirup
  • Salz
Zuerst die Soja Rinderfilets nach Packungsanweisung in ausreichend Wasser 10 Minuten köcheln lassen. Wasser abgießen und die Filets abkühlen lassen. Dann kräftig ausdrücken.

Für die Marinade in einem Kochtopf die Möhren, Zwiebel, Thymian, Pfefferkörner, Gewürznelken, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren in 250 ml Wasser kurz aufkochen lassen. (Tipp: um sie später besser entfernen zu können, am besten die Pfefferkörner, Gewürznelken und Wacholderbeeren in einem verknoteten Teesieb in den Topf legen). Vom Herd nehmen und lauwarm abkühlen lassen. Zusammen mit Rotwein, Essig und Sojafilets in eine Schüssel geben, sodass die Filets von der Marinade bedeckt sind. Mit Folie abdecken und mindestens über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Filets aus der Marinade fischen und etwas abtrocknen. Den restlichen Inhalt der Schüssel durch ein Sieb gießen und die Marinade dabei auffangen (die wird später noch gebraucht). Das Teesieb und die Lorbeerblätter aus dem Sieb fischen.

Mariniertes Gemüse gut abtropfen lassen und dann zusammen mit der weiteren Zwiebel in einem Topf in Rapsöl 10 Minuten anbraten. Tomatenmark zugeben und mit 300 ml Marinade ablöschen. So lange köcheln, bis die Marinade fast vollständig eingekocht ist.

Jetzt die Filets dazugeben und mit restlicher Marinade und Gemüsebrühe auffüllen. Aufkochen und bei kleiner Hitze 30 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Pumpernickelbrösel dazugeben und weitere 10 Minuten köcheln. Speisestärke mit ein bisschen kaltem Wasser anrühren und schnell in die Soße einrühren.Noch einmal kurz aufkochen.

Soße mit Balsamico, Zuckerrübensirup und Salz abschmecken.


Freitag, 4. Dezember 2015

...mit der Gewinnerin der 4ten Favoritenverlosung.

Der Kommentareinsendeschluss für die letzte Favoritenverlosung war am 30.11.2015. Vielen Dank an alle die teilgenommen haben.


Caro hat das Päckchen voller frisch gepresster Säfte gewonnen.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

Samstag, 21. November 2015

...mit Kirschkuchen.

Kirschen sind ja was Feines. Steht irgendwas mit Kirschen auf der Speisekarte, bin ich direkt Feuer und Flamme. Waffeln mit heißen Kirschen - ein Träumchen. In Sachen Kuchen scheinen die leckeren roten Kugeln aber eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Findet sich mal ein Kuchen mit Kirschen, sind diese meistens keine Hauptzutat und nur spärlich im Backwerk verteilt. Dabei muss noch nicht mal Kirschsaison sein, um einen echten Kirschkuchen zu backen, der seinen Namen auch verdient hat. Sauerkirschen im Glas sind eine tolle Alternative.


Rezept für eine Springform 23 cm
  • 300 g Mehl
  • 1 EL Sojamehl
  • 160 g feiner Rohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Pflanzenmargarine, kalt und in kleine Stücke geschnitten
  • 2 EL Wasser, kalt
  • 1 großes Glas Sauerkirschen (680 g)
  • 25 g Speisestärke
  • 3 EL Hafercuisine
In einer großen Schüssel Mehl, Sojamehl, 100 g Zucker und eine Prise Salz gut vermengen. Die Margarinestückchen und das Wasser kurz aber gründlich mit der Mehlmischung zu einem Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Die Springform einfetten. 2/3 des Teigs 4 cm breiter als den Springformboden ausrollen und die Form so auskleiden, dass ein 2 cm hoher Rand entsteht. Den restlichen Teig auf Größe der Springform ausrollen und mit der Gabel mehrfach einstechen. Beides erst einmal in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Kirschen in einem Sieb abgießen und den Saft in einer Schüssel auffangen. 3 EL Kirschsaft zusammen mit 60 g Zucker in einem Topf aufkochen. In den restlichen Saft die Speisestärke mit dem Schneebesen verrühren und in den Topf einrühren. Mischung noch einmal aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und die abgetropften Kirschen einrühren. Mischung etwas abkühlen lassen und dann auf den Teigboden verteilen. Den Teigdeckel vorsichtig auf die Kirschmasse legen und am Rand andrücken. Mit Hafercuisine bestreichen.

Den Kuchen auf der zweiten Schiene von unten ca. 40 Minuten hellbraun backen.


Freitag, 13. November 2015

...mit samtweichen Lippen und der 4ten Favoritenverlosung.

Heute wandert ein 4er Päckchen meines favorisierten Lippenbalsams von CRAZY RUMORS in den Favoritenlostopf. 

Leider enthalten die meisten Lippenpflegeprodukte Woll- oder Bienenwachs. Nicht so bei CRAZY RUMORS. Die leckeren Sorten bestehen nur aus Pflanzlichem, wie feuchtigkeitsspendender Shea Butter, Jojoba-Öl und Carnaubawachs. Hinzu kommen noch natürliche Aromen und reines ätherisches Öl. Die Vielfalt ist mit über 30 Sorten wirklich einzigartig und umfasst auch verschiedene Zitrusfrüchte, Softdrinks, Kaugummi-, Eis-, Kaffee- und Teesorten. Zu gewinnen gibt's für Euch die Fresh Squeezed Juice Collection.

Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, hinterlässt mir einfach einen Kommentar hier im Blog oder auf Facebook. Kommentarschluss ist der 30.11.2015.



HINWEIS:
Alle, die bei der Verlosung mitmachen wollen sollten für mich auch kontaktierbar sein. Das heißt, falls Euer Name im Kommentar nicht automatisch mit einem Link hinterlegt ist, müsst Ihr mir bitte zusätzlich eine E-Mail an post(at)frauschmoeth.de schicken oder Eure E-Mail-Adresse im Kommentarfeld angeben. Vielen Dank!

Freitag, 6. November 2015

...mit sahnigem Landhauspfännchen.

Das Landleben und die damit einhergehenden Landarbeiten erfordern jetzt auch eine Landhausküche.  Nach Winterschnitt, Holzhacken und dem möglichst naturnahen und formschönen Anhäufen von Laubhaussiedlungen für die Nager- und Igelnachbarschaft, kommt zur Belohnung dieses leckere Landhauspfännchen auf den Tisch.


Rezept für 2 auf dem Land arbeitende Personen oder 3 Städter:
  • 500 g Kartoffeln, festkochend, in pommesgroße Stifte geschnitten
  • 200 g grüne Bohnen, frisch oder TK, in 2 cm lange Stücke geschnitten
  • 200 g Champignons, geviertelt
  • 3 Zwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 5 El Rapsöl
  • 200 ml Haferscuisine
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Mehl
  • Salz und Pfeffer
In einer beschichtete Pfanne die Kartoffelstifte 5 Minuten in Rapsöl braten. Zwiebeln und Pilze dazugeben und weitere 5 Minuten braten. Mit Mehl bestreuen, umrühren und kurz mitbraten lassen. Mit Hafercuisine und Brühe aufgießen, Bohnen unterrühren und mit geschlossenem Deckel ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis die Bohnen gar sind. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Montag, 26. Oktober 2015

...mit Pflaumengeleekekskuchen.

Ob Hanita, Katinka, Felsina, Presenta, Ersinger, Habella, Herman, Zimmers, Jojo, Königin Victoria, Anna Späth, Emma Leppermann oder die Schöne von Löwen - am besten schmecken sie alle auf  köstlichem Kuchenteig. Leider neigt sich die Zeit für frische Pflaumen so langsam wieder dem Ende zu. Also schnell noch welche besorgen und auf Kuchenteig legen.

Mein kleiner (leider nicht sehr kalorienarmer) Tipp für die Zeitsparer unter uns: Keksbodenteig.


Rezept für eine Springform (Ø 23 cm)
  • 300 g vegane Schokokekse, fein zerbröselt
  • 100 g Pflanzenmargarine, geschmolzen
  • 160 g Pflaumenmus
  • 2 EL Rum
  • 800 g Pflaumen, entkernt und geachtelt
  • 30 g feiner Rohrzucker, gemischt mit 1 TL Zimt
  • 125 ml Wasser
  • 70 g feiner Rohrzucker, gemischt mit 1/2 TL Agar-Agar-Pulver
  • 1 EL Zitronensaft
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

In einer Schüssel, die Keksbrösel mit der Margarine gut vermengen und die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Springform fest und gleichmäßig am Boden andrücken. 

Pflaumenmus mit Rum verrühren und gleichmaßig auf den Teig streichen. Darauf die Pflaumenstücke verteilen und mit Zucker-Zimt-Mischung bestreuen. 

Auf der mittleren Schiene 30 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter in der Form auskühlen lassen. 

Wenn der Kuchen in der Form komplett ausgekühlt ist, Wasser in einem Topf aufkochen. Zucker-Agar-Agar-Mischung mit dem Schneebesen einrühren und 1 Minute kochen lassen. Flüssigkeit lauwarm abkühlen lassen, Zitronensaft einrühren und dann über den Kuchen verteilen. Wieder abkühlen lassen, bis das Gelee schnittfest ist. 

Kuchen dann vorsichtig aus der Springform nehmen - am besten den Kuchenrand vorher vorsichtig mit dem Messer von der Backform lösen.





Freitag, 16. Oktober 2015

...mit schnellen Apfelschnittchen.

Der Fertigblätterteig im Haus erspart den Konditor. Altes Küchensprichwort im Hause S. :-)


Rezept für 2 Personen
  • 1 Packung veganer Blätterteig (aus dem Kühlregal Bioladen)
  • 200 g Sojajoghurt mit Zitronengeschmack
  • 3 Äpfel, geschält, geviertelt, Kerngehäuse entfernt und in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 - 2 EL Rohrzucker
  • 1 TL Zimt
Backofen auf 200° C vorheizen.

Blätterteig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech locker ausrollen. Mit Sojajoghurt bestreichen und gleichmäßig mit Apfelscheiben belegen. Mit Zimt und Zucker bestreuen.

Auf der mittleren Schiene 20 - 30 Minuten goldbraun backen.


Freitag, 9. Oktober 2015

...mit Kokosgulasch.

Hört sich schräg an, schmeckt aber extrem lecker. Ich finde man kann das Gulasch sehr gut als Eintopf ohne weitere Beilagen essen.


Rezept für 3 - 4 Personen
  • 100 g Sojaschnetzel
  • 300 g Stangenbohnen, grob gestückelt
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 rote Paprika, grob gewürfelt
  • 1 gelbe Paprika, grob gewürfelt
  • 2 Zwiebeln, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 TL süsses Paprikapulver
  • 1 El Currypulver
  • 1 kleine Dose Kokosmilch
  • 1 kleine Dose geschälte Tomaten
  • Pfeffer und Salz
Zuerst die Sojaschnetzel nach Packungsanweisung in heißer Brühe quellen lassen. Dann abgießen, abkühlen lassen und gut ausdrücken.

In einem großen Topf Zwiebeln und Paprika in Öl ca. 2 Minuten anbraten. Hitze etwas reduzieren und dann Knoblauch, Tomatenmark, Currypulver und Paprikapulver dazugeben und 1 Minute andünsten. Sojaschnetzel, Bohnen, Kokosmilch und geschälte Tomaten dazugeben. Deckel drauf und ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen.


Freitag, 2. Oktober 2015

...mit Bananenkuchen.

Neuerdings begegnen einem da draußen immer öfter Bananenbrote. Bevorzugt in omnivoren Cafés lungern sie als vegane Kuchenalternative in der Auslage rum. Grundsätzlich ist dagegen ja nichts einzuwenden, wenn sie denn dann auch alle gut schmecken würden.

Manch einer nimmt es da ein wenig zu ernst mit dem zweiten Teil des Wortes BananenBROT, sodass das arme Backwerk eher schwer, dicht und trocken daher kommt. Unverständlich, denn im Grunde ist ein leckeres Bananenbrot wirklich ziemlich einfach herzustellen. Das beste mir bekannte Rezept steht im PETA Kochbuchklassiker "Veganissimo" und stammt von Martina Navratilova.

Aber es muss ja auch nicht unbedingt ein Brot sein. Warum nicht mal was ganz Abgedrehtes machen und einfach einen BananenKUCHEN backen? Der hier trocknet garantiert nicht so schnell aus!


Rezept für 1 Kastenkuchen
  • 230 g Dinkelmehl
  • 1 TL Vanillepulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 120 g Pflanzenmargarine, Zimmertemperatur
  • 180 g feiner Rohrzucker
  • 50 ml Rum
  • 1/4 TL Apfelessig
  • 3 große Bananen, grob püriert
  • 2 EL groben Rohrzucker
  • Optional: 50 g gehackte Zartbitterschokolade zum Schluss in den Teig rühren
In einer Schüssel das Mehl, Vanillepulver, Natron und Salz miteinander vermengen.

In einer großen Schüssel die Margarine mit 180 g Zucker schaumig schlagen.

Nacheinander Margarine-Mix und pürierte Bananen kurz unter den Mehl-Mix rühren. Zum Schluss Rum und Essig dazugeben. Alles gut aber nur kurz miteinander vermengen.

Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und mit grobem Zucker bestreuen.

Auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten bei 180 Grad backen.

(Stäbchentest machen: Mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stechen. Kommt es sauber ohne Teigreste wieder raus, ist der Kuchen fertig.)





Freitag, 25. September 2015

...mit Gesichtspflegeausrüstung für den Mann.

So, es ist so weit: Nach der umfangreicheren Schuhsammlung dehnt der Mann seine Vorherrschaft nun auch auf das Bad aus. Star der aktuellen Sammlung (auch meinem Geruchssinn nach) ist das Bartöl von Portland General Store. Das und alle anderen neuen Wässerchen rezensiert der Mann kurz und schmerzlos wie folgt:

OAK "Beard Wash"
Guter frischer Geruch, leicht zu schäumen, macht den Bart schön fluffig, sehr empfehlenswert.
Anm. d. Red.: OAK kommen aus Berlin. Das Bartwaschgel ist frei von synthetischen Duft- und Farbstoffen, Silikonen, Parabenen und Rohstoffen auf Mineralölbasis.

Triumph&Disaster "Rock&Roll Suicide Face Scrub"
Farbe (schwarz) und Textur (sandig) sind gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie jeck. Ist ein bisschen, wie sich den Inhalt eines Kamins ins Gesicht schmieren, macht aber sehr schön sauber. Empfehlenswert.
Anm. d. Red.: Triumph&Disaster kommen aus Neuseeland und setzen auf Nachhaltigkeit sowie hochwertige, meist natürliche Inhaltsstoffe. Die meisten Produkte sind vegan. 

Triumph&Disaster "No Dice - Sunscreen"
Leider eine Enttäuschung, da die Creme auf der Haut leicht gebrannt hat. Nichts für empfindliche Haut.

Herbivore Botenicals "Beard Tonic Cedar + Bergamot"
Für ein Bartöl etwas zu dünn um ein formschönes Bartdesign hinzukriegen, aber der Geruch ist spitze.
Anm. d. Red.: Herbivore Botanicals kommen aus den USA und stehen für handgemachte vegane Kosmetik mit ausschließlich natürliche Inhaltsstoffen. 

Portland General Store "Old Fashioned Beard Oil - TOBACCO" 
Absolute Spitze, betörender Duft, guter Halt, sehr empfehlenswert.
Anm. d. Red.: Portland General Store ist eine 2007 gegründete Naturkosmetik-Manufaktur aus den USA. Alle Produkte sind vegan, handgemacht und frei von Parabenen, Mineralölen, Sulfaten sowie künstlichen Düften.


Zu bekommen ist das Pflegeequipment z. B. bei Woodberg und Tonsus.


Mittwoch, 16. September 2015

...mit Spätsommerpasta.

Vor ein paar Tagen wurde ich nach Rezeptideen mit grünen Bohnen gefragt. Beim Durchsuchen meiner Blogrezepte fiel mir dann auf, dass ich dazu nur zwei Rezepte anzubieten habe. Das kann und darf so natürlich nicht bleiben.

Frische grüne Bohnen haben bei uns von Juni bis Ende Oktober Saison und sind die perfekte Überleitung in den Herbst hinein. Das Wetter erinnert zwar derzeit eher an den April, aber kalendarisch gesehen befinden wir uns im Spätsommer. Zeit für die etwas deftigere Küche mit Räuchertofu und Bratkartoffeln. Zur Erinnerung an den tollen Sommer dient das würzige Pesto. Begleitet von frischen grünen Bohnen, wird daraus leckere Spätsommerpasta.


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 300 g Nudeln (Penne)
  • 500 g grüne Bohnen, frisch und oder TK
  • 2 Kartoffeln, festkochend - geschält und in 1 cm breite Stifte geschnitten
  • 200 g Räuchertofu, in Würfel geschnitten
  • 1 großer Bund Glattpetersilie, Blätter abzupfen
  • 3 Knoblauchzehen
  • 25 g Cashewkerne
  • 25 g Hefeflocken
  • 8 EL Olivenöl
  • 2 EL Wasser
In einer beschichteten Pfanne Kartoffelstifte in 2 EL Öl goldbraun braten. Kartoffelstifte aus der Pfanne nehmen und dann den Räuchertofu ebenfalls goldbraun anbraten.

In einem Mixer die Petersilienblätter, Knoblauchzehen, Cashewkerne, Hefeflocken mit 6 EL Öl und Wasser zu Pesto verarbeiten. Je nach Bedarf mit Salz abschmecken.

Nudeln in mehr als ausreichend (1 Liter mehr) Salzwasser garen. Nach 1 Minute die frischen Bohnen dazugeben. Bei TL Bohnen ist die Garzeit etwas kürzer (etwa 2 Minuten), entsprechend später müssen die dem Nudelwasser zugefügt werden.

Nudeln zusammen mit den Bohnen abgießen und sofort das Pesto untermengen. Mit Räuchertofu und Kartoffelstiften servieren.

Samstag, 12. September 2015

...mit einem Gastpost über Aleppo-Seife.

Heute übergebe ich das Zepter mal an Freundin Mel, die für sich so etwas wie den heiligen Gral in Sachen Körperpflege entdeckt hat: 

Freundin Mel
Ich versuche mich seit nun 4 Wochen an der Aleppo-Seife aus Syrien für meine Haare (in erster Linie) und für meine Haut. 

Seit jeher habe ich Probleme mit Neurodermitis an den Armen, am Hals und neuerdings auch vorrangig im Gesicht. Dass die Neuro nochmals stärker ausgebrochen ist als vorher, hat nicht unwesentlich mit meiner Schwangerschaft und der Hormonumstellung zu tun. Ein weiterer, negativer Aspekt war die Veränderung meiner Haarstruktur. Nicht nur, dass die Haare nach der Stillzeit in Büscheln ausgefallen sind, nein, alles was da jetzt noch nachkommt, bricht auf der Hälfte des Weges ab und meine Haarbürste ist voll mit Haaren. 

Dann wurde mir die Aleppo-Seife ans Herz gelegt. Sie besteht aus Oliven- und Lorbeeröl und eignet sich zur gesamten Körperpflege. Zuerst zu den Veränderungen an meiner Haut: Die Neuro an den Armen und am Hals ist verschwunden. Ich kann es selber kaum glauben, aber sie ist weg. Außerdem muss ich mich seit der Verwendung nicht mehr mit Bodylotion eincremen, da die Seife herrlich feuchtigkeitsspendend ist. 


Dann zu dem Effekt bei meinem Haaren: Ja, es ist am Anfang schwierig, mit der Seife im Haar klarzukommen. Sie schäumt zwar auf, lässt sich aber nicht so richtig gut verteilen. Beim Ausspülen mit Wasser hat man dann erstmal das Gefühl, die Haare sind zu einem Klumpen zusammengeklebt. Das ändert sich aber je häufiger man die Seife verwendet. Die Haare werden wieder viel kräftiger und die Anzahl der Haare in der Bürste ist verschwindend gering geworden. Ab und zu empfiehlt es sich aber, eine sogenannte saure Spülung mit Zitronensaft oder Essig und kaltem Wasser zu machen, damit die Haare auch wieder schön glänzen. Ab und zu kann man auch mal mit einem normalen Shampoo durchspülen, wenn einem dieses kletschige Gefühl mal auf den Keks gehen sollte. 

Nach all den Erfahrungen mit hunderten von Cremes, die fast alle irgendwann wieder im Müll gelandet sind, komme ich zu der allseits bekannten Erkenntnis: weniger ist mehr. Ich benutze nur noch diese Seife. Dadurch, dass der Seifenblock so groß ist, lässt er sich gut teilen und so habe ich überall ein Stückchen dabei. Gekauft habe ich die Seife im Biomarkt (denn’s) für ca. 6 Euro. Und noch ein positiver Effekt: man produziert so gut wie keinen Müll, denn die Seife ist nicht oder nur mit einer Papierbanderole verpackt.


Anmerkung der Redaktion:
Die Seife ist ein rein pflanzliches Naturprodukt und wurde bereits im 7. Jh. n. Chr. in Aleppo (Syrien) entwickelt. In einem speziellen Siedeverfahren wird seither Olivenöl als Hauptbestandteil so lange verkocht, bis das Öl sich vollständig in Glyzerin und Natriumsalz verwandelt hat. Zum Schluss erst wird das Lorbeeröl beigemischt, durch das die Seife antiseptische Eigenschaften erhält. 

Die Seife ist sehr ergiebig, für alle Hauttypen geeignet und kommt natürlich ohne Konservierungsstoffe aus.    


Samstag, 5. September 2015

...mit gefüllten Lamingtons.

Was dem Österreicher sein Kaiserschmarrn sind dem Australier seine Lamingtons. 

Lamingtons sind kleine Biskuithäppchen mit Kakaoglasur und Kokosraspelschicht. In Australien serviert man sie quasi zu jeder Nachtischgelegenheit. Es gibt sie einfach oder auch manchmal auch als Sandwich mit Sahnigem dazwischen. Passend zu den Kokosraspeln habe ich die Kuchenstückchen mit einer Schicht Kokos-Buttercreme verfeinert. Wem das zu viel ist, der lässt einfach die Füllung weg. 


Rezept für 10 Stücke

Teig:
  • 125 g Pflanzenmargarine, Zimmertemperatur
  • 150 g feiner Rohrzucker
  • 1 TL Vanillepulver
  • 2 EL Sojamehl + 4 EL Wasser (gemischt)
  • 250 g Dinkelmehl
  • 4 EL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 120 ml Sojamilch
Füllung:
  • 90 g Pflanzenmargarine
  • 60 g Puderzucker
  • 50 g cremige Kokosmilch (ungesüßt)
Glasur:
  • 400 g Puderzucker
  • 4 EL Kakao (ungesüßt)
  • 10 g Pfanzenmargarine
  • 120 ml Sojamilch
  • Kokosraspel nach belieben
Backofen auf 190 Grad vorheizen. Eine Backform (20x30 cm) mit Backpapier auslegen.

In einer großen Schüssel Pflanzenmargarine und Rohrzucker schaumig aufschlagen. Vanillepulver, Sojamehlwassermischung dazu mixen.

In einer kleinen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz gut miteinander vermengen. Anschließend in die große Schüssel dazugeben und noch 120 ml Sojamilch untermengen. Teig in die Backform geben und auf der mittleren Schiene ca. 40 Minute backen (Holzstäbchentest machen!).

Den Kuchen aus dem Ofen holen und 10 Minuten in der Form belassen, dann mit dem Backpapier rausheben und auf einem Gitter komplett auskühlen lassen. Anschließend den Kuchen in möglichst 20 gleich große Stücke schneiden.

Füllung
Die Margarine mit dem Puderzucker schaumig schlagen. Dabei die Kokosmilch nach und nach hinzufügen. Kokoscreme jeweils gleichmäßig zwischen zwei Kuchenstücke streichen. Kuchensandwiches mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Creme fest wird.

Glasur
In einer tiefen Schüssel Puderzucker mit Kakao mischen. 120 ml Sojamilch zusammen mit 10 g Pflanzenmargarine in einem Topf erwärmen. Wenn die Margarine geschmolzen ist, die Mischung zu dem Puderzucker-Kakao rühren. Die Glasur darf nicht zu flüssig werden, aber man muss die Kuchenstücke noch eintunken können - notfalls noch etwas Puderzucker zugeben.

Kuchensandwiches mit einer Gabel in die Glasur tauchen und mit Kokosraspel bestreuen. Zum Trocknen die Kuchenstücke auf ein Kuchengitter legen.



Mittwoch, 19. August 2015

...und rettet das Huhn mit einer Rezeptspende.

Rezept spenden und Hühner retten!

Dank vieler Medienberichte sollte mittlerweile jeder wissen, wie es um die Haltung von Legehennen in den riesigen Tierfabriken steht. Jeder einzelne hat die Möglichkeit etwas gegen diese grausamen Zustände zu unternehmen, in dem er seinen Konsum von Eiern einschränkt oder ganz darauf verzichtet. Es gibt aber Menschen, die gehen noch einen Schritt weiter. Der Verein Rettet das Huhn e.V. übernimmt „ausgediente“ Legehennen aus der Massentierhaltung und vermittelt sie an private Tierhalter weiter.

Legehennen werden normalerweise turnusmäßig nach einem Jahr in der Eierindustrie wegen nachlassender Legeleistung zu einem Unwert von 1-8 Cent pro Huhn im Schlachthaus entsorgt. Rettet das Huhn e.V. übernimmt die Hühner kostenlos aus den Ställen und ersparen so dem Hühnerfabrikanten die Kosten für die Ausstallung. Die Aktiven des Vereins führen die Ausstallung und die Transporte der Hühner sanft und schonend durch und geben sie in Kleinstgruppen mit Schutzvertrag weiter in die Hände zuvor geprüfter tierlieber Privathalter. Anstatt ungesehen nach einem Jahr der Ausbeutung als Abfallprodukt im Schlachthaus zu enden, finden die Tiere so einen Weg in ein besseres Hühnerleben, mit bis dahin nie gesehenem Tageslicht, mit Sand zum Scharren und Baden, ausreichend Auslauf, frischer Luft und einer friedlichen Gemeinschaft in einer sozialen Hühnerordnung. Der Gesundheitszustand der Hennen bei der Ausstallung ist katastrophal, wie man auf dem Foto links bei Esperanza sehen kann. Viele erholen sich nie ganz von den erlittenen Strapazen und es dauert oft Monate, bis das Gefieder wieder nachgewachsen ist.


Ihr müsst nicht unbedingt Hühner bei Euch aufnehmen, um den Verein zu unterstützen. Ihr könntet auch einfach ein Rezept spenden:

Der Heil- und Mineralwasserhersteller Staatl. Fachingen hat eine Vegan-Rezepte-Challenge gestartet und den Verein Rettet das Huhn e. V. als Empfänger der eingehenden Spenden ausgewählt. Für jedes eingereichte vegane Rezept spendet Staatl. Fachingen 10,00 € an den Verein. Gefragt sind vegane Rezepte, die möglichst ohne Fleisch-Ersatz-Produkte (Fertigprodukten aus Soja- oder Seitan) auskommen. Die Rezepte werden von einer Fachjury bewertet und die 22 besten in einem  Buch veröffentlicht, das 2016 beim Kauf eines Mineralwasser-Kastens kostenlos beilgelegt wird. In diesem Kochbuch wird auch über Rettet das Huhn e.V. berichtet, sodass neben den finanziellen Spenden auch noch eine Menge Werbung dem Verein zugutekommen.

Einsendeschluss ist der 28. August 2015
Dein Rezept schicke bitte an: info@food-xperts.de
Teilnahmebedingungen findest Du hier.​

Weitere Informationen zum Verein oder zur Adoption von Hühner: www.rettetdashuhn.de.


P.S.: Die Sache mit dem Ei
Auch wenn die geretteten Hühner bei ihren neuen Besitzern Eier legen, was durch artgerechte Haltung und entsprechende Fütterung reduziert aber nicht gänzlich verhindert werden kann, schadet das nicht zwangsläufig der veganen Sache. Tatsache ist, das jedes Ei, das eines der geretteten Hühner in Freiheit legt und an einen Nicht-Veganer weitergegeben wird, eines weniger ist, das im Supermarkt gekauft wird. 

Außerdem ist es wichtig, die dramatischen Zustände sichtbar und begreifbar zu machen. Nicht alle Menschen haben den Mut hinzuschauen und sich über die grausame Ausbeutung der Tiere zu informieren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der direkte Kontakt zu Tieren aus einer Massentierfabrik oder einem Tierversuchslabor entscheidend für das eigene weitere Leben sein kann. Nicht umsonst werden diese Fabriken und Labors möglichst weit ab der Zivilisation erbaut und gesichert wie Fort Knox. 

Diese ausgemergelten Hennen sind Botschafterinnen, die hoffentlich jeden, der mit ihnen in Kontakt tritt, zum Nach- und Umdenken bringt. Lässt man also den Nicht-Veganer das Huhn kennenlernen, dessen Ei ihm weitergegeben wurde, ist das vielleicht eine Chance für alle Hühner.







Donnerstag, 13. August 2015

...durch einen Besuch im CASBAH in Siegburg.

Siegburg ist eine kulinarische Reise wert - wer hätte das gedacht!

Das Restaurant CASBAH (Markt 35, 53721 Siegburg) bietet auf seiner umfangreichen Karte auch über 20 vegane Speisen an. Das alleine ist schon eine kleine Sensation, umso erstaunlicher ist aber die Tatsache, dass die veganen Gerichte auch ausgesprochen lecker sind. Oftmals gelingt es Restaurants mit einer Mix-Küche (also nicht rein veganen Küche) nicht, auch schmackhafte vegane Gerichte zu zubereiten. Im CASBAH dagegen scheint man sein Handwerk zu verstehen und achtet zudem auf Nachhaltigkeit und Bio-Qualität.

Verspeist wurden bei unserem Besuch leckerstes Aioli und Auberginen-Salsa sowie köstliche Spaghetti Veganese mit Tofubolognese und Spaghetti Carbonara mit Räuchertofu.

Ungern möchte ich hier die ollen Clash bemühen und erspare mir mal jegliche Anspielung von wegen das CASBAH rockt oder Ähnlichem. Wäre irgendwie zu platt.

Ich sag's deshalb mal so: Siegburg calling!



Freitag, 7. August 2015

...mit neuem Sonnenschutzzeugs.

Es gibt Neues im Bereich Sonnenschutz zu berichten. Gestartet sind TATTOOMED mit einer ausgezeichneten Heilcreme für frisch tätowierte Haut. Neu im Programm ist nun u. a. der dazugehörige Sonnenschutz in LSF 25 und 50. Die Creme zieht relativ schnell ein, hinterlässt keinen weißen Film, fettet nicht und klebt auch nicht an den Händen wie manch anderes Sonnenschutzmittel. Die TATTOOMED sun protection kommt dazu ganz ohne Parabene aus und ist natürlich zu 100% vegan.

Leider ist der Spaß nicht wirklich umsonst zu haben. Die 100ml Tube SF 50 kostet knapp 19,- EUR. Trotzdem ist die Creme aufgrund der positiven Eigenschaften aktuell das Mittel meiner Wahl. Da lange Aufenthalte in der Sonne eh nicht zu meinen bevorzugten Beschäftigungen zählen, komme ich mit einer Tube aber auch recht lange hin.



Freitag, 31. Juli 2015

...mit feurigem Chili.

Eine echte Allzweckwaffe ist so ein Chili. Leise den ganzen Abend vor sich hin köchelnd, dient es als handfeste Partybegleitung oder hilft beim Aufwärmen an kalt-nassen Tagen. Es lässt sich super portionsweise einfrieren und macht auch wieder aufgewärmt eine gute (wenn nicht bessere) Figur.

In meinem selbst gemachten Chili darf ein gutes Stück Zartbitterschokolade nicht fehlen. Wenn Ihr das noch nicht probiert habt, dann wird es Zeit. Die Schokolade verleiht dem Chili einen ganz eignen vollmundigen Geschmack.


Rezept für 3 - 4 Personen
  • 400 g Tofu natur, fein zerbröselt
  • 5 EL Rapsöl
  • 4 EL Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 1/2 Chilischote, fein gehackt + evtl. 1 TL Tabasco
  • 3 kleine Dosen Kidneybohnen (je ), abgetropft und abgespült
  • 1 rote Paprikaschote, in Würfel geschnitten
  • 1 grüne Paprikaschote, in Würfel geschnitten
  • 3 EL Grünkernschrot
  • 1 TL Oregano
  • 1/2 TL Kumin
  • 1/2 TL süßes Paprikapulver
  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 700 ml passierte Tomaten
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Agavendicksaft 
  • 30 - 50 g Zartbitterschokolade (70% Kakaoanteil)
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 Bund frischen Koriander, gehackt und grob aufgeteilt in Blätter und Stängel
  • Salz
Zuerst in einer beschichteten Pfanne den zerbröselten Tofu in 3 EL Rapsöl ca. 5 Minuten anbraten. Kurz vor Schluss das Tomatenmark unterrühren.

In einer großen Topf Zwiebeln, Knoblauch und Chili in 1 EL Rapsöl 2 - 3 Minuten dünsten, dann Bohnen und Paprikawürfel zugeben. 2 weitere Minuten dünsten. Jetzt Grünkernschrot, Oregano, Kumin, Paprikapulver und gehackte Korianderstängel untermengen. Mit Gemüsebrühe und passierten Tomaten auffüllen. Kurz aufkochen. Lorbeerblätter, Agavendicksaft und angebratenen Tofu zugeben und mit geschlossenem Deckel 45 Minuten auf kleinster Flamme köcheln lassen.

Herd abschalten und Schokolade so lange einrühren, bis sie komplett geschmolzen ist. Mit Zitronensaft und ggf. noch etwas Agavendicksaft und/oder Salz abschmecken. Gehackte Korianderblätter unterrühren.


Freitag, 24. Juli 2015

...mit TOMS.

Im letzten Sommer gab es hier schon einmal einen Bericht über die superbequemen Schuhe von TOMS. Seitdem hat sich einiges getan. Die Modellpalette wurde stark erweitert. Darunter befinden sich auch viele vegane* Modelle, wie zum Beispiel der Sneaker Del Rey.

Meine Wahl fiel auf die Ausführung Black Tribal Woven. In Sachen Qualität und Passform hat sich zum Glück nix geändert. Frau S. ist begeistert und liebäugelt schon mit einem zweiten Modell.




TOMS sind mittlerweile in vielen Shops erhältlich. Mein Tipp: Direkt bei TOMS bestellen und vorher den Newsletter abonnieren. Dafür gibt's aktuell dann 15% Rabatt auf die nächste Bestellung. 

*Wenn man im TOMS Shop den Suchbegriff "vegan" eingibt, werden nur diese Modelle angezeigt.

Samstag, 18. Juli 2015

...mit Ackerbohnensalat.

Seien wir doch mal ehrlich, so ein normaler Salat mit hauptsächlich Grünzeugs, macht nicht lange satt. Deshalb gibt's den bei uns auch nur als Beilage. Zur Hauptspeise eignen sich Salate nur dann, wenn sie ordentlich Inhalt bieten. Hülsenfrüchte sind da die idealen Sattmacher. Durch ihren hohen Eiweißgehalt und die komplexen Kohlenhydrate verwandeln sie einen einfachen Salat schnell in eine vollwertige Mahlzeit. Ein eher seltener Gast heutzutage ist die dicke grüne Bohne, auch Acker- oder Saubohne genannt. Zumindest sehe ich sie eher selten als Teil eines Rezeptes. Früher bei meinen Großeltern gab es regelmäßig cremige Ackerbohnen als Beilage. Mein Opa hatte da so ein spezielles Rezept mit Mehlschwitze. Sehr schmackhaft.

Ackerbohnen schmecken aber auch sehr gut in diesem praktischen Salat. Alle Zutaten lassen sich gut lagern und die Zubereitung geht recht fix. Super zum Feierabend, an dem man möglichst schnell weg vom Herd und raus ins Freie will.


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 420 g dicke Bohnen aus dem Glas, abgetropft
  • 180 g Artischockenherzen aus dem Glas, abgetropft und geviertelt 
  • 100 g getrocknete in Öl eingelegte Tomaten, in Streifen geschnitten
  • 100 g Räuchertofu, in Würfel geschnitten + 1 EL Rapsöl
  • 20 ml Olivenöl
  • 20 ml Rapsöl
  • 2 TL Agavendicksaft
  • 2 TL Senf
  • 1 - 2 EL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
Die Bohnen in einen Topf mit kochendem Wasser geben und bei kleiner Hitze 5 Minuten köcheln. Bohnen in einem Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abspülen.

Räuchertofu in einer beschichteten Pfanne mit 1 EL Rapsöl hellbraun anbraten.

In einer großen Schüssel Olivenöl, Rapsöl, Agavendicksaft, Senf und Zitronensaft miteinander zu einer Emulsion verschlagen. Getrocknete Tomaten, Artischocken, Räuchertofu und Bohnen untermengen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.


Samstag, 11. Juli 2015

...mit der Gewinnerin der 3ten Favoritenverlosung.

Der Kommentareinsendeschluss für die letzte Favoritenverlosung war am 03.07.2015. Vielen Dank an alle die teilgenommen haben.


Melissa von Gourmandises végétariennes kann dann bald diese tolle Deo-Alternative ausprobieren.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

Donnerstag, 9. Juli 2015

...mit einer mexikanischen Schüssel Buntes.

Bei den Temperaturen habe ich wenig Appetit auf warmes Essen. Also herzhafte Suppen fallen da schon mal weg. Früher gab's bei uns im Sommer öfter leckere Beerenkaltschalen. Das müsste ich vielleicht auch mal ausprobieren. Bis dahin gibt's Salate oder japanische Reisschüsseln mit Sushi-Reis, angebratenem Gemüse und Avocados. Ein tolles gehaltvolles Sommeressen.

Überhaupt sind derzeit unkomplizierte Reisgerichte bei uns sehr gefragt. Lauwarm macht sich auch diese mexikanische Schüssel Buntes sehr gut an einem Sommerabend. Die Idee zur Salsa "Pico de gallo" mit Mango habe ich bei The Vegan Zombie gesehen.


Rezept für 2 - 3 Portionen
  • 300 g Basmati-Reis
Salsa
  • 1 rote Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Mango, in kleine Würfel geschnitten
  • 3 Tomaten, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Avocado, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 EL Limettensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • Agavendicksaft zum Abschmecken
  • 1 Bund frischer Koriander, gehackt
  • Pfeffer und Salz
Bohnenmix
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 2 - 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 kleine Dosen Kidneybohnen, abgegossen und abgespült
  • 2 TL geräuchertes Paprika
  • 1 TL gemahlender Koriander
  • 1 kleine Dose geschälte Tomaten, gestückelt
  • 2 TL Apfelessig
  • 2 TL Agavendicksaft
  • Salz und Chilipulver
Reis nach Packungsanweisung zubereiten.

In einer Schüssel Olivenöl, Zitronensaft und Limettensaft mit dem Schneebesen zu einem Dressing mixen. Zwiebel, Mango, Tomaten, Avocado und frischen Koriander untermengen. Mit Agavendicksaft, Pfeffer und Salz abschmecken.

In einer großen Pfanne die Zwiebel und Knoblauch in Öl dünsten. Die Bohnen zugeben und zusammen mit geräuchertem Paprikapulver und Koriander kurz anbraten. Mit geschälten Tomaten ablöschen und am besten mit Spritzschutz 10 Minuten bei kleiner Hitze einköcheln lassen. Apfelessig und Agavendicksaft unterrühren und mit Salz und Chilipulver nach Wunsch abschmecken.

Reis zusammen mit Bohnenmix und Salsa in einer großen Schüssel servieren. Wer mag gibt noch einen Klecks Sojajoghurt dazu.

Freitag, 26. Juni 2015

...durch Cookies mit Cranberries.

Es gibt Kekse und Cookies. Der feine Unterschied liegt in der Konsistenz des Endproduktes. Kekse müssen knusprig mürbe sein. Cookies sind am Rand zwar knusprig, dafür in der Mitte aber noch ein bisschen teigig weich. Ich mag beides. Hauptsache das Verhältnis der Fett-Zucker-Mehl-Mischung stimmt :-)


Rezept für 10 Cookies
  • 120 g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 90 g Rapsöl (am besten mit Buttergeschmack)
  • 1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser, verrühret
  • 2 EL Sojajoghurt natur
  • 180 g Dinkelmehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 50 g getrocknete Cranberries
  • 50 g Cashewnüsse, grob gehackt
Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

In einer großen Schüssel den Zucker mit dem Rapsöl mit dem Handrührgerät 2 Minuten lang aufschlagen. Sojamehlmischung und Joghurt dazugeben und gut unterrühren.

In einer zweiten kleinen Schüssel Mehl, Natron und Salz vermengen. Mehlmischung zu der Zucker-Öl-Mischung in die große Schüssel geben und kurz aber gründlich vermengen. Cranberries und Cashewnüsse unterheben.

Jeweils 1 gehäuften Esslöffel Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und etwas flach drücken. Auf der mittleren Schiene 10 bis 15 Minuten backen.

Mittwoch, 17. Juni 2015

...mit der 3ten Favoritenverlosung.

Ich hatte hier ja schon über das tolle schmidt's Deo berichtet. Nach längerer Erprobung haben sich die beiden Duftrichtungen Bergamot+Lime und Cedarwood+Juniper zu meinen Favoriten entwickelt. Ich wechsle derzeit je nach Stimmung morgens zwischen den beiden Cremes.

Zu gewinnen gibt's heute das etwas würzigere, leicht nach Zedernholz und Wachholder duftende Deo. Der Duft ist angenehm dezent und beißt sich nicht mit zusätzlich aufgetragenem Parfum. Im Grunde riecht man ihn nur beim Auftragen.

Noch mal zur Erinnerung: 100% natürliche Inhaltsstoffe, frei von Konservierungsstoffen, Parabenen und Aluminium.

Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, hinterlässt mir einfach einen Kommentar hier im Blog oder auf Facebook. Kommentarschluss ist der 03.07.2015.


HINWEIS: Alle, die bei der Verlosung mitmachen wollen sollten für mich auch kontaktierbar sein. Das heißt, falls Euer Name im Kommentar nicht automatisch mit einem Link hinterlegt ist, müsst Ihr mir bitte zusätzlich eine E-Mail an post(at)frauschmoeth.de schicken oder Eure E-Mail-Adresse im Kommentarfeld angeben. Vielen Dank!


Freitag, 12. Juni 2015

...mit selbstgebastelter Barbecue-Soße.

Zum Grillen eingeladen, aber kein Mitbringsel parat? Wie wär's mit einem Glas selbst gebastelter Barbecue-Soße?

Ist ziemlich schnell gemacht und eignet sich erfahrungsgemäß ganz ausgezeichnet zur Beeindruckung auch alles essender Grillfestteilnehmer.

Kleiner Tipp: Ihr solltet die Soße nicht gerade an einem Tag zusammenbrauen, an dem Ihr Euch den halben Vormittag mit einem unbeugsamen, wildwuchernden Rosenbusch herumgeschlagen habt. Vor allem dann nicht, wenn Ihr dabei aus lauter Faulheit auf das Tragen von Handschuhen verzichtet habt. Das Resultat verträgt sich irgendwie so gar nicht gut mit Tomatensäure. Vertraut mir!


Zutaten für ca. 800 ml Soße
  • 200 g Räuchertofu, fein gewürfelt
  • 300 g Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 3 EL Olivenöl
  • 75 g brauner Zucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 5 EL Balsamico-Essig
  • 800 g Kirschtomaten
  • Schwarzer Pfeffer
Die Kirschtomaten kurz mit dem Messer anritzen und in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen. Nach 30 Sekunden abgießen, kalt abschrecken, dann häuten und vierteln. In einen großen Topf geben.

In einer beschichteten Pfanne Räuchertofu und Zwiebeln bei hoher Hitze in Olivenöl 8 Minuten lang braten. Dabei immer wieder umrühren. Zucker dazugeben und unter Rühren 2 Minuten schmelzen lassen. Jetzt das Tomatenmark und das Paprikapulver unterrühren. Mit Balsamico-Essig ablöschen und kurz etwas einkochen lassen.

Pfanneninhalt in den großen Topf mit den Tomaten geben, kurz aufkochen und dann bei kleiner bis mittlerer Hitze ohne Topfdeckel  (aber ich empfehle einen Spritzschutzsieb!) ca. 30 Minuten einköcheln lassen. Immer mal wieder umrühren. Nach Geschmack etwas frisch gemahlenen Pfeffer zugeben und ggf. in Einmachgläser abfüllen.


Montag, 25. Mai 2015

...mit Bananensplittertorte.

Immer nur Bananenbrot ist auch keine Lösung. Deshalb bekommt es bei mir jetzt ab und an zwei leckere Kokoscremeschichten dazu. Das macht ordentlich was her. Sowohl optisch als auch trophisch. Ist doch toll, mit einer Mahlzeit hat man schon den Kalorienbedarf eines ganzen Tages abgedeckt. Das spart Zeit und Geld :-)


Rezept für eine Springform mit ca. 23 cm Durchmesser

Bananenkuchen
  • 230 g Dinkelmehl
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Vanillepulver
  • 200 g feinen Rohrzucker
  • 115 g Pflanzenmargarine
  • 2 große reife Bananen
  • 100 g Sojajoghurt
  • 1/4 TL Apfelessig
Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Zuerst Mehl, Natron, Salz und Vanillepulver in einer Schüssel gut mischen. Bananen fein pürieren und mit Sojajoghurt vermengen. In einer großen Schüssel die Margarine mit Zucker schaumig schlagen. Essig untermengen. Jetzt abwechselnd Mehl- und Bananenmix kurz untermengen.   

Teig in eine gefettete Springform geben und auf mittlerer Schiene ca. 50 Minuten backen. Zahnstochertest in der Mitte des Kuchens machen: Hängt beim Rausziehen noch Teig dran, muss der Kuchen noch weitere 5 - 10 Minuten backen.

Kuchen abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen. Mit einem scharfen Messer waagerecht in zwei Hälften teilen.


Kokoscreme
  • 200 g weiche Pflanzenmargarine (mit hohem Fettgehalt, z. B. Alsan)
  • 120 g Puderzucker
  • 75 g cremige Kokosmilch (ungesüßt)
Die Margarine mit dem Puderzucker schaumig schlagen. Dabei die Kokosmilch nach und nach hinzufügen. Kokoscreme halbieren und sowohl zwischen den beiden Kuchenhälften und oben drauf verteilen.


Topping
  • 50 g Bananenchips (vegan gibt's die z. B. von Seeberger)
  • 50 g Kokosraspel
Bananenchips zerkrümeln (z. B. ins Küchenhandtuch geben und mit dem Nudelholz zerlegen) und mit den Kokosraspeln auf dem Kuchen verstreuen. Kuchen vor dem Servieren in den Kühlschrank stellen.



Donnerstag, 21. Mai 2015

...mit einem gepflegten Mann.

Gesichtsbehaarung, unendliche Weiten.
Wir schreiben (aber zum Glück!) das Jahr 2015.
Denn dies sind die Abenteuer eines gepflegten Mannes ...

 Vorbei sind die Zeiten des unbändigen Wildwuchses. Wer heutzutage was auf sich und seine Gesichtsbepflanzung hält, rüstet auf. Neben in Wellness ausartenden Besuchen beim ortsansässigen Barbierhandwerker, bei denen hier regelmäßig die Form gewahrt wird, stehen dem (meinem) modernen Mann nun auch für die heimischen Gefilde angemessene Pflegekosmetika zur Verfügung.

Neben einer ganzen Palette an veganer Naturkosmetik für den Mann bieten Brooklyn Soap Company aus Hamburg auch Produkte zur Bartpflege an, die in unserem Badezimmer Begeisterung ausgelöst haben. Der Mann hegt und pflegt nun, was das Zeug hält.


Begeisterung hat das Label aber auch bei mir ausgelöst, denn Brooklyn Soap Company stellen nicht nur rein vegane Produkte her, sondern verzichten dabei auch auf Silikonöle, künstliche Konservierungsstoffe und Parabene. Produziert werden alle Produkte aus hochwertigen pflanzlichen Inhaltsstoffen in Deutschland.



Mittwoch, 13. Mai 2015

...mit neuen Aufbewahrungsmitteln.

Eine gute tägliche Tasche muss nicht sehr aufwendig gemacht oder sehr teuer sein. Sie muss nur ein paar wesentliche Funktionen bzw. Merkmale miteinander vereinen:
  1. Sie darf nicht zu groß, aber auch nicht zu klein sein.
  2. Sie sollte nicht zu schwer sein (da kommt schon noch genug Gewicht rein :-).
  3. Es sollten sich mindestens 2 getrennte Fächer im Innenteil der Tasche befinden.
  4. Man sollte die Tasche bequem tragen können. Im Idealfall auf 2 unterschiedliche Arten.
  5. Die Tasche sollte oben so verschließbar sein, dass nicht jeder direkt hineingreifen kann.
Genau eine solche Tasche habe ich vor ein paar Wochen im Blog von jesse.anne.o gesehen und mich sofort verliebt. Die "Duck Bag" aus recycelter Baumwolle vom New Yorker Label BAGGU hatte es mir echt angetan.



Glücklicherweise sind Taschen von BAGGU auch über einige deutsche Händler (z. B. hier) erhältlich und mit knapp 30,- EUR erfreulicherweise auch noch recht günstig (da kann man sich ggfls. auch noch eine zweite, z. B. hübsch gestreifte Tasche leisten ;-). Das Modell Duck-Bag hat sowohl 2 kurze Griffe als auch einen verstellbaren Schultergurt und man kann die Tasche oben mit einem Druckknopf verschließen. Die Leoprint-Duck Bag glänzt außerdem noch mit einer gepolsterten Laptop-Innentasche. Begeisterung!



Freitag, 8. Mai 2015

...mit einer knusprigen Spinatsuppe.

Kürzlich bin ich von einem Kollegen auf Chlorophyll angesprochen worden. Ihn interessierte meine Einschätzung zum Pflanzensaft in Sachen Ernährung. Meine (zunächst recht kurze) Antwort:

Grün ist die Farbe des Lebens.

Chlorophyll ist zusammen mit Wasser mit Sicherheit und großem Abstand DAS Lebenselixier schlechthin. Auf technisch perfektionierte Weise (auch Photosythese genannt :-) wird mithilfe des Farbstoffs Chlorophyll aus der Lichtenergie der Sonne u. a. Sauerstoff erzeugt. Das heißt, ohne Chlorophyll hätten wir keine Luft zum Atmen.

Kein Wunder also, dass grüne Smoothies so beliebt sind und man dem grünen Pflanzenstoff so viel positive Eigenschaften zuschreibt. Unglaublich spannend finde ich, dass Chlorophyll unserem körpereigenen roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) sehr ähnlich ist. Beide Substanzen haben einen nahezu identischen Aufbau. Der große Unterschied ist, dass sich im Zentrum der Struktur des Chlorophylls ein Magnesium-Molekül befindet, während im Zentrum der Hämoglobinstruktur ein Eisen-Molekül sitzt. Dadurch sollen natürlich grüne Lebensmittel u. a. einen enorm hohen positiven Einfluss auf die Qualität unseres Blutes haben.

Eine ordentlich hohe Menge Chlorophyll findet sich in Spinat und Petersilie. Jetzt im Frühjahr gibt es noch den lecker mild schmeckenden Spinat, der sich ganz hervorragend für eine Suppe eignet. Zusammen mit frischer Petersilie rührt man so schnell seinen eigenen kleinen Kessel Zaubertrank an.


Rezept für 3 - 4 Personen
  • 100 g kleine Nudeln
  • 100 g geräucherten Tofu, gewürfelt
  • 3 EL Rapsöl
  • 500 g frischer Spinat, gewaschen und grob gehackt
  • 2 Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 2 Zwiebeln, gewürfelt
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1/2 Bund frische Petersilie, gehackt
  • Pfeffer und Salz
  • Optional: 50 g veganer Frischkäse
Nudeln bissfest garen, abgießen und zusammen mit dem Räuchertofu in einer beschichteten Pfanne in 1 EL Öl knusprig braten. Beiseite stellen und warm halten.

In einem großen Topf die Zwiebeln und Kartoffeln in 2 EL Öl andünsten. Mit Brühe ablöschen, aufkochen und ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Kartoffelstücke gar sind. Spinat dazugeben und noch mal kurz aufkochen lassen. Zusammen mit Zitronensaft (und ggfls. Frischkäse) im Mixer fein pürieren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Zusammen mit Nudeln, Räuchertofu und Petersilie servieren.




Donnerstag, 30. April 2015

...mit weißer Schokolade im Kuchen.

Schlüsselreiz 
Als Schlüsselreiz gilt innerhalb der Instinkttheorie ein Reizmuster (also ein spezifischer Reiz oder eine Kombination bestimmter Merkmale), das bei Wahrnehmung mit einer Instinktbewegung beantwortet wird. (Quelle: Wikipedia)

Der Mix aus Vanille, weißer Schokolade und Kuchen ergibt ein Reizmuster, das von mir instinktiv mit einer Kaubewegung beantwortet wird.


Rezept für eine 23x23 cm große Backform
  • 200g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 160g Pflanzenmargarine
  • 160g weisse vegane Schokolade (z. B. von Schakalode)
  • 80g feiner Rohrzucker
  • 1 TL Vanillepulver
  • 2 EL Sojamehl + 4 EL Wasser (gemixt)
  • 50g Walnüsse, gehackt
Backofen auf 200 Grad vorheizen.

In einer kleinen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermengen.

Pflanzenmargarine und 100g Schokolade über Wasserdampf langsam schmelzen lassen.

In einer großen Schüssel Rohrzucker, Vanillepulver und die Sojamehlmischung mit dem Mixer schaumig schlagen. Die Schoko-/Margarinemischung dazu mixen. Dann die Mehlmischung kurz und gründlich untermischen. Restliche 60g Schokolade grob hacken und zusammen mit den Walnüssen unterheben.

Den Teig in die mit Backpapier ausgelegte Form geben, glatt streichen und auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen.


Freitag, 17. April 2015

...mit einem Kichererbsenomelett.

Kichererbsen sind ja derzeit quasi der Megastar in der veganen Küche. Seit der sensationellen Entdeckung, dass man das Wasser aus Kichererbsendosen perfekt zu einer eischneeähnlichen Masse verarbeiten kann, flippt die Pflanzenkulinarik völlig aus. Zu Recht.

Die Kichererbse hat viele Talente. Aus Kichererbsenmehl lässt sich zum Beispiel ein ganz ausgezeichnetes Omelett basteln. Dieses Grundrezept eignet sich für alle möglichen herzhaften Varianten. Je nach Gewürz- und Kräuterzugabe passt man das Omelett einfach der gewünschten Geschmacksrichtung an.

In dem Foto habe ich zwar auch ein paar Pilze in das Omelett eingebacken, aber das macht das Wenden in der Pfanne ein bisschen schwieriger. Einfacher ist es, das Gemüse separat zu zubereiten und das fertige Omelett damit zu füllen.


Rezept für 2 Portionen
  • 100 g Kichererbsenmehl
  • 1/4 TL Natron
  • 200 ml Sojamilch (am besten ungesüßt)
  • 2 TL Apfelessig
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt (optional)
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • Pfeffer und Salz
  • 2 EL Olivenöl
In einer großen Schüssel Kichererbsenmehl und Natron gut miteinander vermengen. In einer kleinen Schüssel Sojamilch und Apfelessig verrühren.

Jetzt mit einem Schneebesen die flüssige Mischung unter die trockene Mischung heben und gut verrühren. Zwiebel- und Knoblauchstückchen einrühren. Mit Pfeffer und Salz würzen. Das Ganze 5 Minuten ruhen lassen.

Den Teig halbieren und jeweils in einer vorgeheizten (mittlere Hitze) beschichteten Pfanne mit 1 EL Olivenöl fertig backen (das Omelett vorsichtig wenden, sobald der Teig auf der Oberseite nicht mehr flüssig ist).

Nach Belieben mit Gemüse und/oder Salat füllen. Sehr gut dazu passt Sojajoghurt mit frischen Kräutern. 


Samstag, 11. April 2015

...mit Apfel-Streusel-Streuselkuchen.

Streusel mag ich am liebsten. Schon immer. Als Kind habe ich oft den damals üblichen und mir recht unliebsamen Hefeboden übrig gelassen. Heute weiß ich auch einen guten Hefeboden zu schätzen. Trotzdem kann ich am Ende auf der Kuchenplatte keinen einzigen Streusel zurücklassen. Und weil das so ist, verwende ich die Streusel immer häufiger auch als Kuchenboden. Oben und unten Streusel, dazwischen passendes Obst. Quasi ein Streusel-Streuselkuchen. Das Ganze hat außerdem den Vorteil, dass man sich das Hefeteigkneten sparen kann und der Streuselkuchen so ganz einfach und schnell gemacht ist.


 Rezept für 10 Stücke (Springform ca. 23 cm)
  • 400 g Mehl
  • 250 g feiner Rohrzucker
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Pflanzenmargarine
  • 20 g feine Haferflocken
  • 3 - 4 Äpfel, geviertelt, entkernt und in feine Spalten geschnitten
Backofen auf 200 Grad vorheizen.

In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Salz und Vanille vermengen.

Margarine in einem großen Topf schmelzen lassen. Topf vom Herd nehmen und nach und nach die Mehlmischung mit einer Gabel so einrühren, dass Streusel dabei entstehen.

2/3 der Streusel gleichmäßig in die Springform geben und etwas andrücken. Haferflocken gleichmäßig auf den Boden verteilen und mit Apfelspalten belegen. Die restlichen Streusel locker auf die Apfelspalten streuen. Auf der mittleren Schiene 30 - 40 Minuten goldbraun backen.



Freitag, 3. April 2015

...mit portugiesischen Törtchen.

Wenn ich an Portugal denke, denke ich zwangsläufig auch immer an diese leckeren kleinen Törtchen, die dort allerorts zu Bica (Espresso) oder Galao (Milchkaffee) angeboten werden. Pastéis de nata oder auch Pastéis de Belém sind kleine Blätterteigtörtchen mit Pudding, die schon seit über 150 Jahren zum portugiesischen Nationalgebäck gehören.

Um so ein leckeres Törtchen genießen zu können, muss man aber nicht unbedingt nach Portugal reisen. Im Grunde lassen sich die Törtchen ganz leicht selber machen. Veganen Blätterteig bekommt man im Bio-Supermarkt (z. B. von DonauStrudel) und viele einfache Vanillepuddingmischungen sind eh vegan (z. B. Original Pudding mit Vanillegeschmack von Dr. Oetker).


Rezept für 12 Törtchen
  • 2 Packungen veganer Blätterteig
  • 1 Packung veganer Vanillepudding
  • 500 ml Sojamilch
  • 12 TL Rohrzucker
  • 1 EL vegane Margarine
Ein 12er Muffinblech gut mit Margarine einfetten. Blätterteig 15 Minuten vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank holen. Backofen auf 225 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Vanillepudding nach Packungsanweisung mit Sojamilch zubereiten und beiseitestellen.

Den Blätterteig aufrollen und daraus 12 Kreise von ca. 10 cm Durchmesser ausstechen. Die Teigkreise vorsichtig in die Muffinmulden legen und an den Rändern leicht andrücken. Vanillepudding gleichmäßig in die Muffinmulden verteilen und jeweils mit 1 TL Zucker bestreuen. 

Auf der mittleren Schiene 10 bis 15 Minuten goldbraun backen.




Mittwoch, 1. April 2015

...mit dem Vegan Wednesday.

Wer diese Woche die leckeren Rezepte sammelt, habe ich zwar noch nicht rausgefunden, aber da ich jetzt ein kleines Zeitfenster habe, hier schon mal mein veganer Mittwoch. Den Link zum "Sammler" reiche ich die Tage noch nach. Infos zum Vegan Wednesday findet Ihr hier.

Jetzt weiß ich's: Gesammelt wird bei Cookies & Style.

Morgens: Lieblingsfrühstück aus Haferflocken, TK Himbeeren und heißer Hafermilch mit Vanillegeschmack.

Mittags: Spaghetti mit einfacher Tomatensoße geht immer.

Abends: Pfannen-Mix aus Kidneybohnen, Tomaten und Zwiebeln, dazu Tomaten-Avocado-Salat und Basmati-Reis. Der Einfachheit halber heißt das Gericht bei uns "Der Dalai Lama trägt nen Sombrero und Klompen".




Freitag, 27. März 2015

...mit fruchtig herzhafter Schalottensoße.

Bei so dunklen Soßen mach ich ja normalerweise immer einen ziemlichen Aufriss mit stundenlangem Jus-Kochen und so. Ist immer sehr lecker, dauert aber auch entsprechend lange. Klar, dass solche Soßen deshalb im Hause Schmoeth leider eher selten auf dem Tisch stehen. Hier musste eine geeignete Alternative, quasi eine schnelle Dunkelsoßenvariante gefunden werden.

Diese fruchtig herzhafte Schalottensoße passt so ziemlich zu allem. Bei uns gibt es sie jetzt häufiger zu Knödeln, Kartoffeln, Püree und oder ofengegartem Gemüse.


Rezept für ca. 500 ml Soße
  • 8 - 10 Schalotten, geschält und halbiert (oder geviertelt)
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Beeren-Gelee (z. B. Johannisbeer-Gelee)
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 200 ml veganer Rotwein
  • 300 ml heiße Gemüsebrühe
  • 1 TL fein gehackte Rosmarin-Nadeln
  • Saft einer halben Orange
  • 1 gehäufter TL Mehl + 1 EL kaltes Wasser
  • 100 ml Hafercuisine
  • Pfeffer und Salz
In einem großen Topf die Schalotten in Öl leicht hellbraun anbraten. Mit Rotwein ablöschen. Essig und Gelee dazugeben und bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Rosmarin, Orangensaft und Gemüsebrühe dazugeben. Aufkochen und ohne Deckel 10 Minuten einkochen lassen. 

Zum Andicken der Soße: Mehl mit kaltem Wasser verrühren und die Mischung mit einem Schneebesen schnell in die Soße einrühren. Danach die Soße noch 1 Minute köcheln lassen.

Zum Schluss 100 ml Hafercuisine einrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.