Samstag, 28. Dezember 2013

...durch sahnige Zwiebelsuppe.

Solltet Ihr zum Jahresende ein Silvestermenü planen und Euch immer noch Gedanken über eine  geeignete Vorspeise machen, habe ich hier einen Klassiker für Euch. Zwiebelsuppe war ja früher irgendwie auf jeder Speisekarte deutscher Restaurants zu finden. Meist so üppig mit Käse überbacken, dass sie durchaus als Hauptspeise hätte durchgehen können. Meine Version kommt ganz ohne Käse aus und eignet sich daher hervorragend als feine leichte Vorspeise. Nicht nur zum Jahresabschluss.


Rezept für 4 Personen
  • 2 Gemüsezwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Mehl
  • 1 EL Zucker
  • 200 ml veganer Weißwein
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sojasahne
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 4 Tomaten, entkernt und in kleine Würfel geschnitten
  • Salz und Pfeffer
In einem großen Topf Gemüsezwiebeln in Olivenöl glasig dünsten. Zucker und Mehl dazugeben, kurz dünsten und dann mit Weißwein ablöschen. Gemüsebrühe und Paprikapulver einrühren. 20 Minuten köcheln lassen. Durch ein Sieb den Zwiebelsud in einen neuen Topf abgießen und so von den Zwiebeln trennen. Wer mag, kann ein paar Zwiebelringe zurückbehalten und später als Suppeneinlage dazugeben. Sojasahne in den Sud einrühren und noch mal erhitzen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Mit Tomatenwürfeln (und ggfls. ein paar Zwiebelringen) servieren.

Dienstag, 24. Dezember 2013

...durch Sojaschnetzel mit Artischocken und Gnocchi.

Insgesamt ergibt diese Kombination einen herzhaften, leicht säuerlich-sahnigen Geschmack. Kapern mag ja nicht jeder, aber wenn man darauf achtet, die in Öl eingelegten zu nehmen, sind sie weniger sauer. Ich würde es ein mediterran-deftiges Pfännchen nennen und dann sofort aufessen wollen.

P.S.: 
Der Mann schaut mir gerade über die Schulter und bemerkt: "Wir haben immer leckeres Essen." :-)


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 400 g Gnocchi aus dem Kühlregal
  • 100 g Sojaschnetzel (+ 300 ml Gemüsebrühe zum einweichen)
  • 75 g Räuchertofu, in kleine Würfel geschnitten
  • 1/2 Gemüsezwiebel, in kleine Würfel geschnitten
  • 180 g Artischockenherzen, geviertelt
  • 50 g getrocknete Tomaten aus dem Glas, in Streifen geschnitten
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Soja-, oder Hafersahne
  • 1/2 Bund Basilikum, in Streifen geschnitten
  • 2 EL Kapern (wer die nicht mag, lässt sie einfach weg)
  • Salz und Pfeffer
Gnocchi nach Packungsanweisung zubereiten und beiseitestellen.

Sojaschnetzel in 10 Minuten 300 ml Gemüsebrühe einweichen, abgießen und ausdrücken. Anschließend in einer großen beschichteten Pfanne in Olivenöl hellbraun anbraten. Räuchertofu dazugeben und 2 Minuten mit anbraten. Zwiebeln, Artischocken und Tomatenstreifen zufügen und andünsten lassen. Gemüsebrühe und Pflanzensahne einrühren und kurz aufkochen lassen. Gnocchi, Kapern und Basilikum in die Pfanne geben und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Samstag, 21. Dezember 2013

...mit Schuhen vom Doktor.

Der Doktor weiß, was gut für uns ist. Vor allem die Mitglieder meiner Generation können das sicher bestätigen. Zumindest hat jeder Einzelne in meinem Freundeskreis mehrere Jahre in diesen Schuhen verbracht. Damals allerdings noch in der Ledervariante. Die stellt Dr. Martens zwar immer noch her, aber er hat die Zeichen erkannt und mittlerweile gibt es auch eine große Auswahl an lederfreiem Schuhwerk. Sehr zur Freude des Mannes, der seinen alten Docs lange nachgeweint hat.

Mein Favorit ist der 7-loch Shoreditch Boot aus Leinen. Den gibt es in vielen verschiedenen Farben, aber ich finde den Mann kleidet schwarz ganz besonders gut.


Neben den Boots gibt es das Leinenmodell auch in der Sneaker-Version Callum.


Und natürlich bietet das Programm auch eine regen- und schneefeste vegane Version des 8-loch Klassikers. Der Mann hat direkt bei Dr. Martens in UK bestellt, aber es gibt sie auch in diversen anderen Online-Shops in Deutschland (z. B. www.vega-trend.de, www.avesu.de).



Samstag, 14. Dezember 2013

...durch Pasta mit Räuchertofu in Paprikasahne.

Tofu mag ja nicht jeder. Kann ich verstehen, denn meist schmeckt er bestenfalls nach nichts. Weiß man ihn aber richtig einzusetzen, ist Tofu ein echter Gewinn in der Küche. Bei diesem Gericht darf die Räuchervariante nicht fehlen. Zusammen mit dem geräucherten Paprikapulver macht er die Paprikasoße erst richtig herzhaft. Mit dieser Kombination habe ich schon viele Tofuabgeneigte und Allesesser überzeugen können. Da die Zubereitung dieses Pastagerichts recht einfach ist und mit Räuchertofu und Sojasahne zwei Hauptzutaten der veganen Küche zum Einsatz kommen, empfehle ich dieses Rezept gerne Vegananfängern.


Rezept für 2 -3 Personen
  • 240 g Nudeln
  • 400 g Räuchertofu, in kleine Würfel geschnitten
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 2 rote Paprika, gewürfelt
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sojasahne
  • 4 EL Paprikamark (Ajwar)
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1/2 TL Paprikapulver scharf
  • 1/2 Bund Petersilie, gehackt
  • Pfeffer und Salz
Nudeln in Salzwasser gar kochen, abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Räuchertofu in einer beschichteten Pfanne in 2 EL Öl knusprig braten. Zwiebel und Paprika dazugeben und 2 Minuten weiter braten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Sojasahne, Ajwar und die 3 Paprikapulver einrühren. 5 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Nudeln dazugeben und kurz erhitzen lassen. Mit Petersilie servieren.



Mittwoch, 11. Dezember 2013

...mit dem Vegan Wednesday #69.

Nach einer halben Ewigkeit bin ich nun auch endlich mal wieder beim veganen Mittwoch dabei. Heute wird bei Petra von "From Veggie to vegan" gesammelt.



Morgens: Vollkornbrot mit Avocado und Pistazienhummus.

Mittags: Linseneintopf mit Kartoffeln, Süßkartoffeln und Zucchini.



Donnerstag, 5. Dezember 2013

...durch Rosenkohl in Zwiebel-Senf-Sößchen.

Leute, da hört bei mir der Spaß echt auf. Da bin ich raus. Da gehen der Mann und ich getrennte Wege.

R O S E N K O H L!!!

Einspieler: Psycho-Melodie...

Sobald ich also aus dem Haus bin, nutzt der Mann die Gelegenheit und schmeißt alles in die Pfanne, was ich nicht riechen kann. Dazu gehören an aller vorderster Front Rosen- und Blumenkohl. Aus mir unerklärlichen Gründen scheint der Mann mit dieser Vorliebe nicht gänzlich alleine da zu stehen. Und er behauptet dies sei eines seiner Leibgerichte. Das möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Hier also quasi der Gastpost vom Mann:


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 350 g Tagliatelle
  • 500 g Rosenkohl
  • 1 rote Zwiebel
  • 5 EL Dijon Senf körnig
  • 40 g Pflanzenmargarine
  • 200 ml Sojasahne
  • 150 ml Weisswein
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 TL Natron
  • Salz, Pfeffer und Chiliflocken
Nudeln nach Packungsangabe kochen, garen und beiseite stellen.

Rosenkohl in gesalzenem Wasser ca. 10 Minuten kochen, bis sie so weich sind, wie man sie gerne hat. 1 TL Natron ins Kochwasser dazugeben, hilft bei der Verdauung...

Zwiebel in dünne Ringe schneiden und in Pflanzenmargarine ca. 3 Minuten andünsten. Den Senf einrühren, kurz mitbrutzeln, dann mit Wein ablöschen und kurz etwas reduzieren lassen.  Jetzt die Sahne langsam einrühren. 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Chiliflocken würzen. Den Rosenkohl dazugeben und 2 Minuten auf kleiner Hitze mitköcheln. Dann die Nudeln unterheben und in der Soße erhitzen.

Montag, 2. Dezember 2013

...mit Sauerkrauteintopf.

Sauer macht lustig und Lachen ist ja bekanntlich gesund. Wem das als Begründung für den ausgiebigen Verzehr von Sauerkraut nicht reicht, dem sei versichert, dass es auch sonst zu den vitamin- und mineralstoffreichsten Gemüsesorten zählt. Zudem ist Sauerkraut praktisch fettfrei. Daher ist dieser Eintopf auch ein echtes Leichtgewicht und eine willkommene Abwechslung zu den eher schwereren Wintergerichten.

Der Agavendicksaft und die Möhre federn den sauren Geschmack des Krauts ein wenig ab und geben dem Eintopf eine wunderbar vollmundige Note.


2 -3 Portionen
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 Möhre, in Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, in Würfel geschnitten
  • 250 g Kartoffeln
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 EL Tomatenmark
  • 250 g Sauerkraut, gehackt (oder mit der Schere kleingeschnitten :-)
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Kümmel
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Bund frische Petersilie, grob gehackt
  • Optional: 50 ml Sojasahne
In einem großen Topf Möhren-, Kartoffel- und Zwiebelwürfel in Öl leicht braun anbraten. Tomatenmark und beide Paprikapulver dazugeben, umrühren und kurz mit braten. Sauerkraut, Gemüsebrühe und Kümmel dazugeben. Alles gut verrühren und mit leicht geöffnetem Deckel 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Agavendicksaft einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss Petersilie und eventuell Sojasahne dazugeben.



Sonntag, 24. November 2013

...mit einem Beitrag im eMagazin von Katrin Klink.

Ich hab mich sehr gefreut, als die wunderbare Katrin von dailyperfectmoment mich vor ein paar Wochen gefragt hat, ob ich ein Rezept zu Ihrem eMagazin beisteuern möchte. Katrins Blog verfolge ich nun schon seit Beginn meiner eigenen Blogger-Zeit. Mir gefällt ihre Idee, täglich einen perfekten Moment in Wort und Bild festzuhalten. Das schärft den Sinn für die Zwischentöne und auch die kleinen Dinge des Tages. Viel zu oft warten wir nur auf die großen Ereignisse und lassen dabei die vermeintlichen "Nebensächlichkeiten" außer Acht. Aber gerade in diesen Nebensächlichkeiten steckt oft erstaunlich viel Magie und Schönheit. Diese versteht Katrin eindrucksvoll in wunderschönen Fotos einzufangen.

Neben ihrer Tätigkeit als FotografinGrafik-Designerin und Illustratorin hat Katrin vor ein paar Monaten eine Reihe von sehr schönen Magazinen konzipiert und veröffentlicht. Die aktuelle Weihnachtsausgabe enthält nicht nur meinen Freibeuterkuchen in einer bad-ass Weihnachtsversion, sondern auch noch viele weitere leckere Rezepte sowie tolle Bastel- und Geschenkideen.



Ganz besonders freue ich mich auf ein gemeinsames Projekt, das Katrin und ich planen. Vor dem neuen Jahr wird das sicher nix mehr, da wir beide derzeit an chronischem Zeitmangel leiden. Sobald es dazu Neuigkeiten gibt, werde ich berichten.

...mit bittersüßem Pastarisotto.

Bevor die Radicchio-Saison ganz vorbei ist, hier noch eine bittersüße Variante des gesunden Italieners. Seine Bitterstoffe sind stoffwechselanregend und tragen damit auch zum Cholesterinabbau bei. Damit es hier aber nicht nur beim bitteren Beigeschmack bleibt, werden die Blätter noch mit braunem Zucker karamellisiert.
"Cause it's a bittersweet symphony this life."


Rezept für 3 - 4 Personen
  • 400 g Risoni (reisförmige Pasta)
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Radicchio, Strunk entfernt und in Streifen geschnitten
  • 2 EL brauner Zucker
  • 100 ml veganer Rotwein (z. B. von 
  • 50 ml veganer Balsamico
  • Pfeffer und Salz

Nudeln bissfest in Salzwasser garen und abgießen.

In einer beschichteten Pfanne Zwiebeln und Knoblauch in Öl bei mittlerer Hitze andünsten. Radicchio hinzugeben und umrühren. Mit Zucker bestreuen und weitere 2 Minuten umrühren. Mit Wein und Balsamico ablöschen. Nudeln untermengen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Mittwoch, 20. November 2013

...mit Cashewcookies.

Den Kindern wurde früher immer gesagt, dass wenn der Himmel sich am Abend rosa färbt, die Engel Kekse und Kuchen backen. Seit ein paar Tagen sieht man bei klarem Himmel diese Anzeichen häufiger. Da schließe ich mich gerne an und starte heute meine Winterbacksaison. Erste im Bunde vermutlich vieler noch folgender Leckereien sind diese feinen Cashewcookies mit Schokostückchen.


Rezept für 12 große Kekse
  • 140 g Pflanzenmargarine, Zimmertemperatur
  • 70 g brauner Zucker
  • 1 TL Vanillepulver
  • Prise Salz
  • 1/2 EL Sojamehl mit 1 EL Wasser verrühren
  • 180 g Weizenmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100 g gehackte vegane Schokolade (z. B. Vantastic Foods SCHAKALODE Buttons)
  • 150 g Cashewkerne, grob gehackt
Ofen auf 180°C vorheizen.

Pflanzenmargarine mit Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Salz und Vanillepulver unterrühren. Dann die Sojamehl-/Wassermischung mit dem Rührgerät gut unterrühren. Mehl und Backpulver gut vermengen und anschließend mit der Margarinemischung verrühren. Schokolade und Cashewkerne unterheben.

Pro Keks jeweils 1 EL Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Auf der mittleren Schiene 15 bis 20 Minuten backen.



Montag, 11. November 2013

...mit Chelsea-Boots.

Regen, Sturm und erste Frostnächte. Da ist festes Schuhwerk gefragt. Früher, als ich es noch nicht besser wusste, brach jetzt im Herbst immer die große Zeit für meine Blundstones an. Die Dinger habe ich dann auch konsequent bis zum nächsten Sommer durchgetragen. Das ist aber lange her und Lederschuhe sowieso mittlerweile nur noch Geschichte. Die meisten veganen Schuhe in meinem Schrank sind aus eher weicherem Material und daher nicht wirklich geeignet für den trockenen Herbst-/Winterfuß. Da musste also endlich was Handfesteres her. Der Mann hat das schon vor Wochen erkannt und sich einfach mit den Chelseas von Vegetarian Shoes beschenkt. Die sehen nicht nur fast genauso aus wie die ollen Blundstones, sondern tragen sich auch genauso bequem. Hinzu kommt, dass der Mann damit auch noch unverschämt gut aussieht.


Ihr ahnt es schon: Ich konnte nicht widerstehen. Bestellt hab ich mir die Schuhe dann direkt Online bei Vegetarian Shoes in England, da ich unbedingt sofort das neue braune Modell haben wollte.
 
 
In Schwarz gibt es die Chelsea-Boots aber auch bei avesu.de, vegane-zeiten.de, vega-trend.de und anderen Online-Shops. Die Schuhe fallen ein wenig größer aus. Aber das passt ganz gut, da man so gerade noch genug Platz für dickere Socken oder eine bequeme Einlegesohle hat.


Samstag, 2. November 2013

...mit unterbackenen Beeren.

Ja, naja gut: Es ist schon so eine Art Beerenkuchen. Aber auch nicht so ganz, denn man muss eigentlich nicht wirklich backen können.

Für dieses Dessert eignen sich alle Arten von Beeren, aber auch Kirschen oder Trauben. Besonders empfehlenswert sind vor allem leicht saure Früchtchen. Bitte unbedingt warm servieren!


Rezept für 2 Personen
  • 300 g frische Beeren
  • 50 g Pflanzenmargarine
  • 100 g Mehl
  • 100 ml Sojamilch
  • 90 g brauner Zucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
Margarine in einer flachen Auflaufform langsam (gerade so) schmelzen lassen.

In einer Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver und Salz gut vermengen, dann langsam die Sojamilch unterrühren. Die Teigmischung gleichmäßig in die Auflaufform auf die geschmolzene Margarine verteilen. Darauf ebenfalls gleichmäßig die Beeren verteilen.

Auf der mittleren Schiene bei 180°C ca. 40 Minuten backen.

Montag, 28. Oktober 2013

...durch überbackene Ziti.

Der Mann sagt, Carmela Soprano kocht immer ganz spezielle eigene Ziti. Mag sein. Kann ich auch.


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 300 g Ziti (Makkaroni)
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 - 3 rote Paprika, in kleine Würfel geschnitten
  • 300 g Champignons, in kleine Würfel geschnitten
  • 50 ml veganer Weißwein
  • 2 EL frische Petersilie, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 2 TL getrockneter Thymian
  • 3 - 4 EL grüne Oliven, ohne Stein, in Scheiben geschnitten
  • 70 g Pflanzenmargarine (zum braten geeignet)
  • 30 g Mehl
  • 250 ml Sojamilch
  • 250 ml Sojacuisine
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Hefeflocken
  • Salz und Pfeffer
  • Mandelstreu

Nudeln 5 Minuten in kochendem Salzwasser garen, abgießen und abkühlen lassen.

In einer Pfanne Paprikastücke in 2 EL Olivenöl mit Thymian kurz anbraten und mit Pfeffer/Salz würzen. Paprika in eine Schüssel geben, die Pfanne kurz auswischen und darin die Pilze in 2 EL Olivenöl anbraten. Mit 50 ml Weißwein oder Gemüsebrühe ablöschen, Petersilie dazugeben und 2 Minuten weitergaren. Mit Pfeffer/Salz würzen und zu der gebratenen Paprika geben.

Sojamilch, Sojacuisine und Gemüsebrühe zusammen erhitzen, aber nicht kochen.

In einem kleinen Topf 50 g Margarine bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Mehl einrühren und unter Rühren anschwitzen lassen. Dann Sojamilchmix langsam einrühren und zu einer dickflüssigen Soße rühren. Knoblauch hinzugeben, Hefeflocken einrühren und mit Pfeffer/Salz abschmecken.

In einer Auflaufform Nudeln, Gemüse und Soße schichten. Mit Soße anfangen und aufhören. Zum Schluss mit Mandelstreu bedecken und bei 180°C auf der mittleren Schiene 20 Minuten goldbraun backen.

Sonntag, 20. Oktober 2013

...durch Nudeln mit Radicchio und Walnußpesto.

Wer noch nie Walnußpesto zu Nudeln oder frischem Baguette gekostet hat, sollte dies unbedingt nachholen. Eine gute Gelegenheit wäre dieses Rezept. Die vegane Salami ist dabei kein Muss. Alleine die Kombi aus Walnußpesto und Radicchio ergibt schon ein lecker würziges Pastagericht.


Rezept für 2 - 3 Personen
  • 300 g kurze Nudeln
  • 100 g Walnußkerne
  • 1/2 Kopf Radicchio, in feine Streifen geschnitten
  • 10 Scheiben Veggie Salami (v. Hobelz), in Streifen geschnitten
  • 1 - 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleines Bund Petersilie
  • 50 ml Rapsöl
  • 30 - 50 ml Olivenöl
  • Pfeffer und Salz
  • Optional: Mandelstreu über das fertige Gericht geben.
Zuerst die Walnußkerne in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten. Kerne dann zusammen mit Knoblauch, etwas Salz, Petersilienblättern und 50 ml Rapsöl in einem hohen Gefäß mit einem Pürierstab zu Pesto verarbeiten. Olivenöl mit einem Löffel unterrühren (nicht mehr mixen/pürieren, sonst wird das Olivenöl bitter). Mit wenig Salz und Pfeffer abschmecken. 

Nudeln in Salzwasser bissfest garen. Veggie Salami in der beschichteten Pfanne in 1 EL heißem Rapsöl 1 - 2 Minuten anbraten. 

Beim Abschütten der Nudeln etwas Nudelwasser auffangen (ca. 200 ml). Nudeln sofort wieder zurück in den Topf geben. Nun zuerst das Pesto unterrühren und so viel Nudelwasser hinzugeben, bis es eine cremige Soße ergibt. Zum Schluss die Salami- und Radicchio-Streifen untermengen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.   

Freitag, 11. Oktober 2013

...mit einem Kichererbseneintopf.

So noch etwa 2 Wochen, dann sollte hier wieder das normale Blogleben weitergehen können. Dann ist die Küche endlich wieder komplett. Ein letztes Rezept habe ich noch vorm Umzug vorbereitet. Dieser Eintopf passt auch ganz gut zum aktuellen Wetter. 

Kichererbsen werden bei uns ja meistens püriert und zu leckerem Hummus verbastelt. Diesmal kommen sie aber in Gänze in den Topf und bilden die Grundlage für diesen leicht orientalisch angehauchten Eintopf mit Sojaschnetzel.


Rezept für 3 - 4 Personen
  • 250 g Basmati-Reis
  • 150 g Sojaschnetzel (mittelgroß)
  • 50 g grüne Bohnen (TK Bohnen einige Minuten antauen lassen)
  • 50 g Erbsen (TK)
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 kleine Dose Kichererbsen
  • 1 kleine Dose geschälte Tomaten, gehackt
  • 6 EL Rapsöl
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 TL frischer Ingwer, gehackt
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Pfeffer und Salz
Reis nach Packungsanweisung zubereiten.

Sojaschnetzel 10 Minuten in kochendem Wasser (oder in Gemüsebrühe) einweichen. Dann abgießen, etwas abkühlen lassen und gut ausdrücken. Schnetzel in einer beschichteten Pfanne in 4 EL Öl goldbraun anbraten und zur Seite stellen.

In einer weiteren Pfanne Zwiebel, Knoblauch in 2 EL Öl glasig dünsten. Ingwer, Paprikapulver, Kurkuma, Oregano, Kreuzkümmel, Bohnen und Erbsen dazugeben und 3 Minuten mit dünsten. Tomaten, Tomatensaft und Gemüsebrühe hinzufügen, umrühren und mit geschlossenem Deckel 15 Minuten köcheln lassen. Kichererbsen in einem Sieb abgießen, mit klarem Wasser abspülen und zusammen mit Sojaschnetzel unterrühren. Weitere 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

...mit einem Besuch im Café GUT TUT (Dortmund).

Es ist eigentlich kaum zu glauben, aber das große magentafarbene T hat es tatsächlich geschafft, uns zeitnah netztechnisch mit der Außenwelt zu verbinden. Es sind aber immer noch nicht alle Umzugskisten ausgepackt und der "Blog-Alltag" wird wohl auch erst wieder zum Ende des Monats einkehren. Gut, dass ich diesen Restaurant-Tipp noch in Reserve habe. So lässt sich die Zeit etwas überbrücken.

Dortmund hat in Sachen vegan etwas zu bieten. Und zwar nicht nur das bereits relativ bekannte vegane Wunderland, sondern auch ein sehr feines kleines Café in der Lindemannstraße Nummer 4.


Zugegeben, der Name des Cafés ist - naja, wie soll ich sagen - ausbaufähig. Aber dahinter verbirgt sich ein durchdachtes Konzept gesunder Ernährung: leckere, bis ins Detail ausgefeilte kleine Speisen und viel Herzlichkeit im Umgang mit den Gästen.

Das Café selbst erscheint recht unscheinbar, auch die Einrichtung ist eher unaufgeregt und damit sehr angenehm. Geboten werden ausschließlich vegetarischen Speisen und dazu auch meist vegane Alternativen. Ich hatte ein köstliches Sandwich-Baguette mit Tofu-Bratfilet, gegrillter Zucchini und Paprika, Salat und eifreier Remoulade. Empfehlenswert sind aber auch die Burger mit den unterschiedlichen Bratlingen.


Zum Nachtisch boten sich dann auch gleich mehrere vegane Leckereien an: Brownie, Milchreis mit Früchten, Schoko-Mandeltaler, Müsli-Schnitte und drei verschiedene Cookies (Matcha, Kokos und Schoko) an. Nach minutenlangem "Ippendippendapp" entschied ich mich dann sicherheitshalber gleich für die komplette Cookie-Kollektion.

Am Schluss sollte man unbedingt noch ein Kaffeegetränk genießen. Der beste Soja-Cappuccino, den ich seit langem getrunken habe.  

Freitag, 20. September 2013

...mit Beerenstreusel.

Im Grunde ist der Kuchen die erwachsene Version eines Crumbles. Man macht einfach mehr Streuselteig und formt daraus einen Kuchenboden. Streusel sind ja eh das Beste am Crumble, oder? Hier isst man erst die köstlich krossen oberen Streusel und arbeitet sich dann genüsslich durch die Beerenschicht bis zum lecker saftigen Kuchenboden durch.

Das wird jetzt für eine (hoffentlich nur ganz kleine) Weile erst mal das letzte Kuchenrezept aus meiner Küchenschmiede sein. Die Alte ist nämlich ab sofort geschlossen und schon bald (sofern der Schmiedenschmied sich zeitnah erbarmt) wird in einer neuen Schmiede, an einem neuen Ort, wieder fleißig an neuen Leckereien gebastelt. Mit anderen Worten: Ich zieh um. Also bitte nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen nicht im gewohnten Rhythmus gepostet wird. Spätestens Ende Oktober sollte aber alles wieder normal vernetzt laufen.


Rezept für eine Tarteform (mit herausnehmbarem Boden / Ø 27 cm)
  • 500 g Beerenfrüchte (z. B. Blaubeeren, Johannisbeeren)
  • 2 EL Fruchtaufstrich nach Wunsch
  • 1 TL Vanillepulver
  • 200 g Mehl
  • 100 g Vollkornmehl
  • 120 g braunen Zucker + 2 EL braunen Zucker
  • 270 g Pflanzenmargarine mit hohem Fettgehalt, Zimmertemperatur
Tarteform fetten. Ofen auf 200° C vorheizen.

Mehl mit Zucker und Margarine zu einem Streuselteig verkneten. 2/3 der Streusel auf den Tarteformboden geben und leicht andrücken. Im Backofen auf der mittleren Schiene bei 200° C ca. 15 Minuten backen. Restlichen Teig im Kühlschrank aufbewahren.

Beeren waschen, gut abtrocknen und dann in einer Schüssel mit 1 EL Zucker, Vanillepulver und Fruchtaufstrich vorsichtig vermengen.

Backform aus dem Ofen holen und Beerenmischung auf den vor gebackenen Boden verteilen. Restliche Streusel aus dem Kühlschrank holen und über die Beerenmischung geben. Zurück in den Ofen und noch mal ca. 20 Minuten backen, bis die Streusel schön braun sind.

Beerenstreusel mit 1 EL Zucker bestreuen und gerne noch lauwarm essen.

Mittwoch, 18. September 2013

...mit dem Vegan Wednesday #57.

Diese Woche muss alles unkompliziert und schnell gehen. Deshalb hab ich Anfang der Woche einen großen Topf mit Tomatensoße zusammengerührt, die ich anschließend erst portionsweise eingefroren und später dann wieder aufgetaut habe. Gesammelt wird heute von Julia (Mixxed Greens).


Morgens: Vollkornbrötchen mit Soyananda und veganem Mett.

Mittags: Spaghetti mit Tomatensoße, Mandelstreu und Salat

Abends: Ofengemüse

Sonntag, 15. September 2013

... durch Mungbohneneintopf mit Bratreis.

Heute wird mal etwas für den Eiweißhaushalt getan. Die hübsche grüne Mungbohne hat nämlich mehr als genug davon. Überraschenderweise scheint sie in unseren Gefilden eher weniger bekannt zu sein. Das ist schade, denn diese Bohne ist nicht nur besonders nahrhaft, sondern sie ist auch sehr viel leichter verdaulich als viele andere Hülsenfrüchte. Zudem hat sie wenig Eigengeschmack und passt sich so ganz hervorragend dem jeweiligen Gericht an.


Rezept für 4 Personen
  • 200 g Basmati-Reis
  • 1 - 2 EL vegane Margarine
  • 230 g Mungbohnen
  • 1 große Zwiebel (keine Gemüsezwiebel, die ist nicht würzig genug), fein gehackt
  • 2 - 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL Paprikamark
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 grüne Paprika, in Würfel geschnitten
  • 1 rote Paprika, in Würfel geschnitten
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 - 1 TL Chilipulver
  • Salz
In einer Schüssel Mungbohnen für ca. 12 Stunden in ausreichend Wasser (Wasser sollte die Bohnen großzügig bedecken) einweichen. Anschließend in einem Sieb das Wasser abgießen. Bohnen in einen großen Topf geben, mit Wasser bedecken, aufkochen und dann auf kleiner Stufe mit angelehntem Deckel ca. 1 Std. gar köcheln. Gekochte Bohnen in einem feinmaschigen Sieb abgießen und beiseitestellen.

Basmati-Reis nach Packungsanweisung zubereiten und kurz vor Fertigstellen des Eintopfs in einer beschichteten Pfanne in Margarine 5 Minuten anbraten.

In einem großen Topf Zwiebelstücke in Rapsöl bei mittlerer Hitze 5 Minuten goldbraun anbraten. Knoblauch dazugeben und 1 weitere Minute braten. Paprika- und Tomatenmark unterrühren und 1 Minute garen. Bohnen, Paprika und Gemüsebrühe in den Topf geben, alles gut verrühren und 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Chilipulver abschmecken.

Freitag, 13. September 2013

...mit dem 25ten Frage-Foto-Freitag.

Die heutige Frage nach den 5 liebsten Büchern klingt zunächst einfacher als sie dann tatsächlich ist. Denn wenn ich so darüber nachdenke, habe ich mindestens 10 Lieblingsbücher, deren Rangfolge ich auch nicht festlegen kann. Je nach Stimmungslage kann sich das ändern. Ein bisschen zur Hilfe gekommen ist mir allerdings die Tatsache, dass so gut wie alle Bücher bereits in Umzugskisten verpackt sind. Beim Wiederöffnen der ersten 3 Kartons sind mir dann auch schon die folgenden Lieblingsbücher in die Finger geraten:

Ein todsicherer Job / Christopher Moore
Trotz tragischem Beginn, eines der lustigsten und schrägsten Bücher überhaupt. Hab ich schon 3x gelesen und muss trotzdem immer wieder laut lachen.

Die letzten ihrer Art / Douglas Adams & Mark Carwardine
Eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde. Der große Douglas Adams mal im ernsten und trotzdem amüsanten Ton. Wunderbar einfühlsam geschrieben. Das Buch war 1991 für mich ein echtes Schlüsselerlebnis. 

Die Stadt der träumenden Bücher / Walter Moers
Große Literatur aus Zamonien vom Dichterfürsten der Lindwurmfeste, freundlicherweise ins Deutsche übersetzt von W. Moers. Danke dafür!

Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone / Mark Haddon
Ein traurig-schönes und auch versöhnliches Buch über einen ganz besonderen Jungen und seine sehr klare Sicht auf die Welt.  

The Ultimate Hitchhiker's Guide / Douglas Adams
42.

PS: R.I.P. Douglas! DON'T PANIC!

Dienstag, 10. September 2013

...mit einem Besuch im Himalayak (Bonn).

In den letzten 2 Jahren habe ich festgestellt, dass man in vielen Restaurants auch eine vegane Alternative auf der Speisekarte findet. Oder zumindest durch das Weglassen der ein oder anderen Zutat ein Gericht veganisieren kann. Meist geht das in den Restaurants auch ohne große Probleme. Nach anfänglichen Bedenken habe ich mich sogar bei unserem sehr traditionellen Lieblingsitaliener getraut, die Pizza ohne Käse zu bestellen. Und war sehr überrascht, als der mit absolutem Selbstverständnis die Bestellung entgegen nahm. In manchen Restaurants ist man sogar sehr zuvorkommend, wenn es darum geht eine passende Alternative für den Gast zu finden. So auch im Himalayak in Bonn.


Einige kleinere Gerichte, wie Dal oder Samosas sind bereits von Natur aus vegan. Wenn man sich aber gleich zu Beginn outet, werden die Wünsche entsprechend berücksichtigt und die Möglichkeiten anhand der Speisekarte aufgezeigt. Uns wurde zum Beispiel vorgeschlagen Kamthuk, ein traditionelles Gericht mit handgezogenen Nudeln, nicht wie sonst üblich in Butter zu braten, sondern stattdessen in Pflanzenöl. Lecker war das.


Sehr zu empfehlen sind aber vor allem die Samosas. Meistens bestell ich mir davon einfach 2 - 3 Portionen und esse sie als Vor- und Hauptspeise.


Dienstag, 3. September 2013

...mit tierleidfreien Alternativen im Bad.

Dieses Post editiere ich jetzt schon seit Monaten. Immer dann, wenn ich denke jetzt alles Wichtige bildlich erfasst zu haben, schleicht sich ein neues tolles Produkt in mein Bad und will fotografiert werden. Neueste Errungenschaft sind die Duschcremes von Treaclemoon.


Das gute Zeug habe ich beim DrogerieMarkt um die Ecke erstanden und "my coconut island" steht nun in direkter Konkurrenz zu meinen beiden Duschfavoriten "The Olive Branch" (LUSH) und "Cremeöldusche Amaranth" (alverde).

Gesichtspflege Nature (Balea), Cremeöldusche Amaranth (alverde), The Olive Branch Duschgel (LUSH)
Skin Tint - Hautschimmer (LUSH), Lippenpflege (Crazy Rumors), Anti-Pickel-Tupfer (Logona)

In Sachen vegane Kosmetikartikel hat der Markt mittlerweile extrem viel zu bieten. Da ist im Grunde für jeden etwas in den unterschiedlichsten Preisklassen dabei. Nicht alle hier aufgeführten Marken stellen ausschließlich vegane Produkte her. Allerdings wird immerhin ein großer Teil der Produktpalette dieser Hersteller ohne Tierleid produziert.

Körperöl (Wolkenseife), Nagellack (butter London), Fußpflege (alverde), Deo (Balea)
Lippenpeeling (LUSH), Zahncreme (SANTE), Augenfrische (Dr. Hauschka) 

Shampoo (alverde), Augenpflege (lavera), Gesichtspflege (i+m)
Gesichtspflege (Bulldog), Handcreme (lavera), Augen Make-Up Entferner (Logona)

Wie viele und welche tierischen Bestandteile in so einem Kosmetikartikel drinstecken können, ist vielen sicher nicht bewusst. Üblich ist z. B. Lanolin (Wollfett), Schellack (Ausscheidung der Schildlaus), Laktose, Karmin (Farbstoff aus gekochten Schildläusen), Keratin (gemahlenes Tierhorn), Bienenwachs, Honig, Hühnerfüße oder Rindertalg (als Seifenbasis). Neuerdings wird sogar Kaviar in die Gesichtscreme gerührt.

Tierische Inhaltsstoffe sind dabei nicht etwa besser wirksam, sondern ganz einfach nur wesentlich billiger als pflanzliche oder synthetische Stoffe. Wer jetzt glaubt, dass diese Kostenersparnis an den Endverbraucher weitergegeben wird, irrt sich gewaltig. Es ist vielmehr so, dass dadurch einfach die Gewinnspanne des Herstellers noch größer wird. Viele der aus der Werbung bekannten Markenhersteller im höheren Preissegment kümmern sich weder um faire Herstellungsbedingungen noch um Tier- oder Naturschutz und lassen sogar immer noch an Tieren testen. Trotz des EU-weiten Verbots seit März 2013 ist es fraglich, ob die Kontrollen in allen EU-Ländern ausreichend sind. Auch gibt es sogenannte "Schlupflöcher": Wird ein Kosmetikrohstoff offiziell als Chemikalie deklariert und kommt auch außerhalb von Kosmetik zum Einsatz, können weiterhin Tierversuche durchgeführt werden.

Also gilt: Augen auf beim Kosmetikkauf!

Samstag, 31. August 2013

...durch Biervleisch mit Nudeln.

Ich so: „Wie richtet man das denn hübsch an?“ Der Mann so: „Is' eigentlich egal, es bleibt halt braunes Zeugs mit Nudeln.“ Äm, ja, danke!

Deftiges sieht ja auf dem Teller oftmals verunfallt aus. Das liegt meist daran, dass es bis zur Unkenntlichkeit verkocht wird. Aber lasst Euch nicht täuschen. Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht sieht - in diesem Gericht steckt viel Gesundes wie z. B. Möhren und Schwarzbrot. Als Beilage mag ich am liebsten Nudeln dazu, aber es eignen sich natürlich auch Knödel, Kartoffelpüree oder einfache Salzkartoffeln.

Der Mann nimmt dazu auch gerne noch den "kicker".


Rezept für 3 - 4 Personen
  • 100 g Soja-Rinderfilet
  • 2 Möhren, gewürfelt
  • 2 mehlige Kartoffeln, klein gewürfelt
  • 1 Zwiebel, längs geachtelt
  • 4 EL Rapsöl
  • 1 EL Mehl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1/2 l Dunkelbier
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 150 g Schwarzbrot, klein zerbröselt
  • 1 EL Zuckerrübensirup
  • Salz und Pfeffer
Soja-Rinderfilet in 1 Liter Gemüsebrühe 10 Minuten lang kochen, dann abgießen, etwas ausdrücken und grob zerpflücken.

Sojafilets in einer beschichteten Pfanne in 2 EL Öl kräftig anbraten und beiseitestellen. In einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze die Zwiebelstreifen im restlichen Öl zusammen mit den Möhren und Kartoffeln gut braun anbraten. Sojafilets, Mehl und Tomatenmark dazugeben. Kurz zusammen anschwitzen. Mit Bier und Brühe ablöschen. Lorbeerblatt zugeben und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Mit geschlossenem Deckel 20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Schwarzbrot hinzugeben und 10 Minuten weiter köcheln lassen. Zum Schluss Zuckerrübensirup unterrühren und evtl. noch einmal mit Pfeffer und Salz abschmecken.